Fast jede Kampagne fällt unter die TTPA-Verordnung
Ein Wahltermin ist keine Voraussetzung. Erfasst ist jede Botschaft, die eine Wahl, eine Abstimmung oder ein Gesetzgebungs- oder Regulierungsverfahren beeinflussen soll, also auch Ihre Anzeigen zu einem Gesetzentwurf. Die schwierigste Frage ist meist, wo die Grenze zur reinen Sachinformation verläuft.
Bitte wählen Sie mindestens einen Kanal aus.
Sind Sie von der TTPA-Verordnung betroffen?
Entscheidend ist nicht, ob Sie eine Partei sind, sondern ob Ihre Botschaft auf ein politisches Ergebnis zielt und ob Sie dafür bezahlen.
Fällt regelmäßig darunter
- Eine Anzeigenkampagne für oder gegen ein Gesetzesvorhaben
- Plakate zu einem Volksbegehren oder Bürgerentscheid
- Gesponserte Beiträge, die zu einer bestimmten Abstimmung aufrufen
- Eine Kampagne, mit der Sie Druck auf eine anstehende Entscheidung im Landtag oder Bundestag aufbauen
- Bezahlte Werbung für eine Petition, die auf eine Gesetzesänderung zielt
Fällt regelmäßig nicht darunter
- Ihre Öffentlichkeitsarbeit, solange Sie nicht für Reichweite bezahlen
- Sachinformationen ohne Aufruf zu einer politischen Entscheidung
- Werbung für Ihre Mitgliedschaft oder Ihre Angebote
- Ihr Jahresbericht, Ihre Fachtagung, Ihre Stellenanzeige
- Eine Stellungnahme auf Ihrer eigenen Seite, für die Sie keine Reichweite kaufen
Die Grenze verläuft nicht immer eindeutig. Der Quick-Check führt Sie durch die Merkmale, die es entscheiden, und hält das Ergebnis fest, auch wenn es lautet: nicht betroffen.
Wer hinter easyttpa steht
easyttpa wird von Menschen gebaut, die selbst Wahlkämpfe machen. Die Pflichten der Verordnung sind für uns kein Fachthema, sondern Alltag.

creategy GmbH
Die Spezialagentur für politischen Erfolg aus Berlin, mit über 200 Kampagnen und Wahlkämpfen von der Kommune bis zum Bund. Wir kennen die Abläufe, die easyttpa abbilden muss, aus eigener Arbeit.

Rechtsanwalt Clemens Wolf
Der juristische Kopf hinter easyttpa. Er verantwortet die rechtliche Grundlage der Plattform, von der Einordnung einer Werbemaßnahme bis zu den Dokumenten, die sie erzeugt.
Was auf Sie zukommt
Vier Pflichten, die nacheinander greifen: eine vor der Beauftragung, zwei mit der Veröffentlichung, eine danach. Kennzeichnung und Bekanntmachung übernimmt meist, wer Ihre Werbung veröffentlicht. Sie liefern die Angaben, easyttpa erzeugt sie fertig.
Informieren
Wer Ihre Anzeigen schaltet oder für Sie bucht, braucht von Ihnen eine Erklärung, dass es sich um politische Werbung handelt und dass Sie dazu berechtigt sind. Das gilt für die Agentur genauso wie für den Verlag. Druck und Transport brauchen keine Erklärung.
Kennzeichnen
Jede Anzeige trägt einen Hinweis, dass es politische Werbung ist, wer dahintersteht und worum es geht. Der Hinweis muss klar erkennbar sein, ein Vermerk im Kleingedruckten genügt nicht.

Bekanntmachen
Zu jeder Maßnahme gehört ein öffentlich abrufbarer Vermerk mit Auftraggeber, Zeitraum, Betrag und Mittelherkunft. Er steht unter einer festen Adresse. Bei Online-Werbung hält easyttpa ihn dort bis sieben Jahre nach der letzten Verbreitung abrufbar, bei Offline-Werbung wie Plakaten bis zum Ende der Verbreitung. Aufbewahrt wird er in jedem Fall sieben Jahre.
Aufbewahren
Alle Aufzeichnungen dazu bleiben sieben Jahre zugänglich. Eine Kampagne von heute muss 2033 noch belegbar sein, auch wenn die Kollegin, die sie betreut hat, längst woanders arbeitet.
Was easyttpa alles kann
Sechs Aufgaben, die sonst bei Ihnen liegen.
Sie tragen ein, was Sie vorhaben und wer daran mitwirkt. easyttpa sagt Ihnen, welche Pflichten daraus folgen, mit Artikel und Absatz. Auch dann, wenn keine bestehen. Ihr Team oder Ihre Agentur arbeitet auf Wunsch im selben Konto mit, jeweils mit eigener Rolle.

Für jeden Dienstleister entsteht ein fertiges Schreiben mit allen Angaben, die Art. 7 verlangt. Sie stellen es zu, der Empfänger bestätigt über einen persönlichen Link, und der Wortlaut wird eingefroren.

Aus Ihren Angaben entsteht eine öffentliche Seite unter einer festen Adresse, die Sie auf Ihre Werbemittel setzen. Sie folgt der Form, die seit Oktober 2025 europaweit vorgeschrieben ist: sechzehn Angaben in festgelegter Reihenfolge, Verweise mit wörtlich vorgegebener Beschriftung, maschinenlesbar und barrierefrei bis hin zu Schriftgröße und Zeilenabstand. Ändern sich Angaben, entsteht eine neue Fassung, und die alte bleibt nachvollziehbar.

Zu jeder Maßnahme der passende Hinweis, in der Fassung, die für diesen Kanal gilt. Zum Kopieren in die Druckdatei oder in das Anzeigenformular.

Das Dreimonatsfenster vor einer Wahl oder Abstimmung, die Aufbewahrungsfrist, die ausstehende Empfangsbestätigung. Was offen ist, steht als Aufgabe in Ihrem Dashboard.

Ein vollständiges Paket zu allen Ihren Maßnahmen: was geschaltet wurde, was erklärt wurde, wer wann bestätigt hat, und warum etwas als nicht pflichtig eingestuft wurde. In zwei Fassungen, zum Lesen und zum Weiterverarbeiten.


Jede Maßnahme einstufen
Sie tragen ein, was Sie vorhaben und wer daran mitwirkt. easyttpa sagt Ihnen, welche Pflichten daraus folgen, mit Artikel und Absatz. Auch dann, wenn keine bestehen. Ihr Team oder Ihre Agentur arbeitet auf Wunsch im selben Konto mit, jeweils mit eigener Rolle.
Sechs Gründe für easyttpa

Sie erfahren, was nicht gilt
Die meisten Ratgeber sagen Ihnen, was Sie tun müssen. easyttpa sagt Ihnen auch, was entfällt, und hält es schriftlich fest. Diese Entlastung bekommen Sie sonst nirgends belegt.
Die vorgeschriebene Form, ohne dass Sie sie lesen müssen
Seit Oktober 2025 gibt es für Bekanntmachung und Kennzeichnung ein verbindliches Muster der Kommission, bis hin zu Schriftgröße und Zeilenabstand. Wer es selbst versucht, erfüllt es fast nie vollständig.
Jede Aussage trägt eine Fundstelle
Kein Ergebnis ohne Artikel und Absatz. Wenn Ihre Mitgliederversammlung fragt, warum eine Kampagne nicht gekennzeichnet war, steht die Antwort da, mitsamt der Regel, die damals galt.
Der Nachweis, dass Sie zugeliefert haben
Ihre Dienstleister bestätigen den Empfang mit Zeitpunkt und Namen. Wird Ihre Kampagne gestoppt, weil Angaben fehlen, können Sie belegen, dass es nicht an Ihnen lag. Das ist der Unterschied zwischen einem Ärgernis und einem Ausfall.
Sieben Jahre ohne Zutun
Fristen laufen mit, gelöscht wird geordnet und mit Vermerk. Ihre Vermerke werden bis sieben Jahre nach der letzten Verbreitung aufbewahrt, auch wenn Sie easyttpa nicht mehr nutzen. Online-Vermerke bleiben so lange unter derselben Adresse abrufbar, Offline-Vermerke bis zum Ende der Verbreitung.
Ihre Daten bleiben in der EU
Betrieb, Datenhaltung und Versand der Nachrichten liegen in der Europäischen Union. Auf den öffentlichen Transparenzseiten wird nicht gemessen, auch nicht mit Ihrer Zustimmung. Wer dort nachsieht, wer eine Kampagne bezahlt hat, wird dabei nicht beobachtet.
Was es kostet
Gestaffelt nach der Zahl Ihrer Kampagnen. Prüfen bleibt dauerhaft kostenfrei.
Jährlich zahlen und sparen: Der Jahresbeitrag entspricht 10 Monatsraten. Der Nachlass ist in jeder Stufe derselbe.
Monatlich gebucht ist jede Stufe zum Ende des Monats kündbar, jährlich gebucht zum Ende des Vertragsjahres.
Prüfung
0 €
Dauerhaft kostenfrei
Zum Nachsehen, ob Sie überhaupt betroffen sind.
- 0 Kampagnen
- 1 Nutzer
- Quick-Check und Pflichtenlage
- Ergebnis gespeichert, jederzeit wieder ansehen
- Dauerhaft kostenfrei, ohne Zahlungsmittel
Wahlkampf
49 €
inkl. 19 % MwSt. je Monat
41,18 € netto je Monat
Für eine Kandidatin oder einen Kandidaten mit einem Wahlkampf.
- 1 Kampagne
- 2 Nutzer
- Kennzeichnung und Transparenzbekanntmachung veröffentlichen
- Auftragserklärungen an Beteiligte
- Öffentliche Transparenzseite je Schaltung
Team
Für kleinere Verbände meist passend
199 €
inkl. 19 % MwSt. je Monat
167,23 € netto je Monat
Für eine Gliederung, die mehrere Wahlen nebeneinander betreut.
- 5 Kampagnen
- 10 Nutzer
- Mehrere Organisationen unter einem Vertrag
- Rollen und externe Bearbeiter
- Aufgabenliste über alle Kampagnen
Professional
799 €
inkl. 19 % MwSt. je Monat
671,43 € netto je Monat
Für Verbände und Agenturen mit vielen Kampagnen im Jahr.
- 25 Kampagnen
- 25 Nutzer
- Erklärungen je Kampagne und Vorlagen
- Auskunftspakete auf Knopfdruck
- Vorrangige Bearbeitung Ihrer Anfragen
Mehr als 25 Kampagnen, oder besondere Anforderungen?
Dachverbände führen oft viele Mitgliedsverbände unter einem Vertrag. Wir stimmen Umfang und Konditionen mit Ihnen ab.
Häufige Fragen
Gilt die Verordnung auch, wenn keine Wahl ansteht?
Ja. Erfasst ist jede Botschaft, die eine Wahl, eine Abstimmung oder ein Gesetzgebungs- oder Regulierungsverfahren beeinflussen soll. Ein Wahltermin ist keine Voraussetzung. Eine Kampagne zu einem Gesetzentwurf oder zu einem Bürgerentscheid fällt genauso darunter wie Wahlwerbung.
Wo verläuft die Grenze zwischen Sachinformation und politischer Werbung?
Entscheidend ist, ob Ihre Botschaft eine Wahl, eine Abstimmung oder ein Gesetzgebungs- oder Regulierungsverfahren beeinflussen soll. Dann ist sie politische Werbung, auch auf Ihrer eigenen Seite. Erklärung, Kennzeichnung und Bekanntmachung werden aber erst Pflicht, wenn Sie jemanden für Ausarbeitung, Platzierung oder Verbreitung bezahlen. Ohne Dienstleister gelten nur die Regeln zum Targeting. Die Grenze ist nicht immer eindeutig, und deshalb sollte die Einordnung dokumentiert sein.
Müssen wir offenlegen, woher das Geld kommt?
Ja. Die Transparenzbekanntmachung verlangt Angaben zur Mittelherkunft. Bei einem Verband mit Beiträgen, Spenden und Projektmitteln braucht es dafür eine Entscheidung, wie man das darstellt. Wichtig ist, dass sie einmal getroffen und dann überall gleich angewendet wird.
Was passiert, wenn Angaben fehlen?
Werden fehlende Angaben nicht unverzüglich ergänzt, darf Ihr Dienstleister die Werbung nicht bereitstellen oder muss sie einstellen. Das steht in Art. 12 Abs. 2 Unterabs. 5 und ist keine Ermessensfrage. Drei Wochen vor einer Abstimmung bedeutet das den Ausfall einer bezahlten Kampagne.
Gilt das auch für unsere Beiträge in sozialen Netzwerken?
Für Beiträge auf Ihren eigenen Kanälen, für die Sie keine Reichweite kaufen, entstehen regelmäßig keine Pflichten zu Erklärung, Kennzeichnung und Bekanntmachung. Bezahlte Werbung ist auf den großen Plattformen ohnehin kaum noch möglich: Meta und Google haben politische Werbung in der EU eingestellt, X und TikTok erlauben sie ohnehin nicht. Wo sie noch angeboten wird, kommt hinzu, dass eine Auswahl nach Zielgruppenmerkmalen nur bei ausdrücklicher, gesonderter Einwilligung für politische Werbung zulässig ist. Diese Voraussetzung erfüllt derzeit praktisch keine Plattform.
Können wir die Bekanntmachung nicht selbst auf unsere Website stellen?
Möglich, aber aufwendig: Die Seite muss maschinenlesbar und, soweit technisch machbar, barrierefrei sein. Seit Oktober 2025 gibt es außerdem ein verbindliches Muster mit sechzehn Angaben in fester Reihenfolge, vorgeschriebenen Linkbeschriftungen und technischen Vorgaben bis hin zur Schriftgröße.
Ab wann laufen die sieben Jahre?
Nicht ab dem Ende Ihrer Kampagne, sondern ab der letzten tatsächlichen Verbreitung. Dauert Ihre Anzeige länger als vorgesehen, verschiebt sich die Frist mit. easyttpa hält sie nach.
Wie lange müssen wir die Unterlagen aufbewahren?
Sieben Jahre. Eine Kampagne von heute muss 2033 noch belegbar sein. easyttpa hält die Frist nach und löscht danach geordnet, mit Vermerk.
Was kostet easyttpa für einen Verband?
Das hängt davon ab, wie viele Kampagnen Sie führen. Prüfen bleibt dauerhaft kostenfrei. Für die meisten Verbände passt die Stufe Team mit fünf Kampagnen und zehn Nutzern.
Was passiert mit unseren Daten, wenn wir kündigen?
Beim kostenlosen Ausstieg lesen Sie Ihre Akte noch 30 Tage nach dem Ende der Laufzeit und laden das vollständige Auskunftspaket einmal herunter, kostenfrei. Danach bewahrt easyttpa die Akte ohne Zugang für Sie bis sieben Jahre nach der letzten Verbreitung auf; die Pflicht zur Aufbewahrung bleibt bei Ihnen. Ihre Online-Transparenzbekanntmachungen bleiben ebenso lange unter derselben Adresse erreichbar, auch nach Vertragsende, Offline-Bekanntmachungen bis zum Ende der Verbreitung. Wer länger selbst Zugang braucht, bucht einmalig die Weiterführung.









